Netzklassen


Eine Netzklasse ist abhängig von der Anzahl der an das Internet angeschlossenen Computer. Man unterscheidet zwischen den Klassen A, B und C:

  • Ein Netz der Klasse C erlaubt die Zuweisung von maximal 256 Adressen (zum Beispiel 193.96.28.0 bis 193.96.28.255) abzüglich der ersten Adresse für das Netz und der letzte Adresse für den Broadcast - also:(2 hoch 8) -2 = 256 - 2 = 254 maximale Clients ohne Subnetting.
    Der Adressbereich für Klasse-C-Netze geht von 192.0.0.0.bis 223.255.255.255

  • In der B-Klasse vervielfältigt sich die mögliche Anzahl der an das Internet angeschlossenen Computer auf 65 534 maximale Clients ohne Subnetting:
    (2 hoch 16) -2 = 65.534
    Der Adressbereich für Klasse-B-Netze geht von 128.0.0.0 bis 191.255.255.255

  • Die A-Klasse faßt bis zu 16 777 214 ((2 hoch 24) -2) maximale Clients ohne Subnetting (zum Beispiel 100.0.0.0 bis 100.255.255.255).
    Der Adressbereich für Klasse-A-Netze geht von 1.0.0.0 bis 126.255.255.255

    Die Adresse 127.x.x.x ist für den Loopback reserviert. Zudem wurden laut RFC 1918 private Adressbereiche definiert:

  • Es gibt 1 privates Klasse-A-Netz (10.0.0.0 bis 10.255.255.255),
  • 16 private Klasse-B-Netze (172.16.0.0 bis 172.31.255.255)und
  • 256 private Klasse-C-Netze (192.168.0.0 bis 192.168.255.255).

Aussichten auf die Zuteilung eines A-Netzes haben nur extrem große Firmen - Microsoft zum Beispiel. Kleine bis mittlere Firmen bekommen vor dem Aufstieg in eine höhere Klasse mehrere Netze einer niedrigeren zugeteilt.

 

 
Netzwerkengel